Allgemeine Architektur des elektronischen Mautsystems
Das System besteht aus mehreren Subsystemen, die in Folge erklärt werden. Das System ist dazu geeignet, jene Kraftfahrzeuge zu identifizieren, bei welchen die Maut nicht oder nur teilweise entrichtet worden ist oder der Prozess der Mautentrichtung nicht ordnungsgemäß verlaufen ist.
Mautstationen
sind auf mautpflichtigen Straßen errichtete Überkopfbrücken mit Antennen (ähnlich den Überkopfwegweisern auf Autobahnen oder Schnellstraßen). Diese kommunizieren mit dem im Fahrzeug befindlichen Fahrzeuggerät premid, wenn das Fahrzeug unter der Mautbrücke hindurch fährt.
Der Fahrer wird durch ein akustisches Signal vom Fahrzeuggerät premid informiert, dass die Mautgebühr ordnungsgemäß abgebucht wurde.
Kontrollstationen
Zuständig mit technischen Mitteln, die Ausstattung der Fahrzeuge mit Premid Einheit zu überwachen, zur Kontrolle der korrekten Einstellung der Premid Einheiten, sowie der korrekten Mautentrichtung.
Ergibt sich im Zuge der Kontrolle eine Unstimmigkeit, wird das Bild des betreffenden Fahrzeuges in die Zentrale zur weiteren Überprüfung gesandt. Wird ein Mautvergehen bestätigt, werden Bild und Fahrzeugdaten an die mobilen Einheiten weitergeleitet und vom Generalzolldirektorium der Tschechischen Republik (Generální ředitelství cel ČR) geahndet. Das Fahrzeug wird ausgeforscht und angehalten.
Tragbare Kontrolleinrichtungen - Portable Enforcement
Außer stationären Kontrollbrücken stehen auch tragbare Überwachungseinrichtungen zur Verfügung. Diese sind nicht an eine bestimmte Stelle gebunden und können flexibel auf verschiedenen Streckenabschnitten eingesetzt.
Mobile Kontrolle
Die mobilen Kontrollen ergänzen im mautpflichtigen Strassennetz stationäre und tragbare Kontrolleinrichtungen. Die mobile Kontrolle wird von der Generalzolldirektion der Tschechischen Republik (Generální ředitelství cel ČR) durchgeführt, die von der Zentrale des elektronischen Mautsystems sofort über alle Übertretungen informiert wird.









